ETFs sind in Deutschland auf Erfolgskurs: Inzwischen investieren bereits 14,5 Millionen Menschen in die beliebten Finanzprodukte – über fünf Millionen mehr als noch 2022. Bei wem wächst die ETF-Begeisterung am schnellsten und was treibt diese neue deutsche Welle der finanziellen Neugier an?
Seit 2022 haben sich in Deutschland 5,3 Millionen Menschen neu für ETFs entschieden – ein bemerkenswerter Zuwachs von 58 %. Heute besitzen 14,5 Millionen Deutsche ETFs, was diese zum zweitbeliebtesten Anlageprodukt hierzulande nach Einzelaktien macht.
Besonders stark wächst der ETF-Besitz unter Frauen (+56 %) und bei Menschen mit einem Jahreseinkommen von unter 30.000 € (+44 %). Dies ist mehr als nur beeindruckendes Wachstum, es ist ein Signal, dass Investieren zunehmend Teil des deutschen Alltags wird. Was einst als Domäne von „Finanzprofis“ galt, wird nun für all jene zur Gewohnheit, die ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand nehmen möchten.
Warum das für Sie wichtig ist
Wer bisher dachte, Investieren sei kompliziert oder „nur etwas für Experten“, wird mit ETFs eines Besseren belehrt. Sie sind einfach, transparent, kosteneffizient und ermöglichen mit wenigen Klicks den Einstieg in ganze Märkte.
Schon mit kleinen Beträgen lässt sich so langfristig der Vermögensaufbau starten. Laut der „People & Money“-Studie von BlackRock und YouGov, die über 40.000 Europäerinnen und Europäer befragte, haben 47 % der deutschen Anlegerinnen und Anleger erkannt, dass Investieren ihr Erspartes schneller wachsen lassen kann als Geld auf dem Konto „liegen zu lassen“.
Interessant: Unter den Befragten gab ein Viertel an, aus FOMO („Fear of Missing Out“), mit dem Investieren begonnen zu haben. Motivation war also die Angst, etwas zu verpassen, nachdem man sah, wie andere ihr Geld vermehrten.
Die Kraft von ETF-Sparplänen
ETF-Sparpläne sind in Deutschland zum wichtigsten Einstieg in die Welt des Investierens geworden. 51 % der Deutschen planen, in den kommenden zwei Jahren einen ETF-Sparplan zu starten, darunter auch 38 % der bisher Nicht-Anlegenden. Bei den 18- bis 34-Jährigen stieg das Interesse sogar auf 67 %.
Der Trend zur finanziellen Eigeninitiative geht dabei Hand in Hand mit einem wachsenden Bewusstsein für das Thema Altersvorsorge. Das traditionelle Umlageverfahren stößt zunehmend an seine Grenzen. Dass die Vorsorge deshalb immer früher beginnen muss, ist vielen bewusst: In nur zwölf Monaten wurden in Deutschland fast eine Million Kinderdepots eröffnet – noch bevor entsprechende Fördergesetze in Kraft traten.
Fazit
Die diesjährige „People & Money“-Studie zeigt deutlich: Man muss kein Experte sein, um zu investieren. Fangen Sie klein an, bleiben Sie konsequent dabei und informieren Sie sich über ETFs (zum Beispiel hier). Selbst kleine, regelmäßige Beträge können über die Zeit eine große Wirkung entfalten. Ob für Ihre eigene Zukunft oder die Ihrer Kinder: Jeder heute investierte Euro ist ein Schritt zu mehr finanzieller Freiheit morgen.




